Der Begriff „Fast Fashion“ bezeichnet eine Unternehmensstrategie, deren Ziel es ist, in hoher Frequenz Kollektionen schnell und trendbezogen zu designen und zu niedrigen Preisen zu produzieren und zu verkaufen. Sowohl die Produktion als auch der Konsum von Kleidung müssen nachhaltiger werden. Auch die Schülerinnen und Schüler der Wolfgang-Borchert-Schule in Winsen wollen sich dafür einsetzen, dass mit den Ressourcen schonender umgegangen wird. Hierfür steht die Bewegung der „Slow Fashion“, die viel mehr als nur das Gegenteil von Fast Fashion ist, neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Diese Bewegung zielt unter anderem darauf ab, dass die Kinder und Jugendlichen den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit verstehen und entsprechend nachhaltig handeln. Hieraus hat sich an unserer Schule die Idee des Kleiderkreisels entwickelt. Bei dieser Aktion bringen die Schülerinnen und Schüler Kleidung, Schmuck und Schuhe von zu Hause mit, die sie selbst nicht mehr tragen, die aber noch gut ist. In der Schule entsteht dann an einem Tag ein kleiner Marktplatz, auf dem alle Dinge getauscht oder verschenkt werden können. Diese Tage machen allen viel Spaß. Und so leisten die Kinder einen Beitrag, um in ihrem Umfeld Prozesse in Richtung nachhaltigerer Bekleidung in Gang zu setzen.


